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Mietrendite

Mietrendite in Stuttgart: was Kapitalanleger tatsächlich verdienen

Brutto- und Nettomietrendite, gerechnet aus den unten belegten Kauf- und Mietdaten. Zahlen aus den unten genannten Quellen (überwiegend Angebotspreise der Portale), geprüft im Juli 2026; wo die Quelle einen Stand nennt, steht er dabei.

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Finanzierungsrechner für Stuttgart
Kaufpreis300.000 €
Verfügbares Eigenkapital70.000 €
Grunderwerbsteuer (5 %)15.000 €
Notar und Grundbuch (ca. 2 %)6.000 €
Gesamter Kapitalbedarf321.000 €
Benötigtes Darlehen251.000 €
Monatliche Rate, geschätzt (4,3 %)1.318 € / Monat

Beispielrechnung mit 4,3 % angenommenem Sollzins (10 Jahre fest, aus unserer alle zwei Wochen aktualisierten Zinstabelle) und 2 % anfänglicher Tilgung. Die tatsächlichen Konditionen hängen vom Objekt, Ihrer Bonität und der Bank ab. Keine Finanzberatung.

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Mietrendite in Stuttgart: das Wichtigste

Bei einem mittleren Kaufpreis von 4.310 € pro m² und einer Kaltmiete von 16,76 € pro m² ergibt sich in Stuttgart eine Bruttomietrendite von 4,5 %. Das ist die Rechnung vor Kosten: Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis.

Von der Bruttorendite gehen die nicht umlagefähigen Kosten ab, vor allem die Verwaltung, die Instandhaltungsrücklage und der Anteil des Hausgelds, den der Eigentümer trägt. Als Faustgröße bleiben davon rund ein Fünftel bis ein Viertel der Jahresmiete hängen, sodass aus 4,5 % brutto grob 3,5 % netto vor Finanzierung und Steuern werden. Die Kaufnebenkosten von 7 % in Baden-Württemberg verlängern zusätzlich die Amortisation, weil sie den eingesetzten Betrag erhöhen, ohne die Miete zu verändern.

Der Markt in Stuttgart in Zahlen

Stuttgart (Baden-Württemberg) hat 605.663 Einwohner. Bestandswohnungen liegen im Mittel bei 4.310 € pro m² (stadtweite Spanne etwa 2.770 € bis 7.650 € pro m²), Neubau bei rund 8.060 € pro m². Die durchschnittliche Angebotskaltmiete beträgt etwa 16,76 € pro m², woraus sich eine Bruttomietrendite von rund 4,5 % ergibt.

Preisentwicklung: -1,3 % gegenüber dem Vorjahr. Auf die 70-m²-Referenzwohnung gerechnet sind das rund -3.922 € Wertveränderung im Jahr.

Leerstand: rund 0,5 %, Quelle unten. Das ist faktisch Vollvermietung: die Knappheit treibt Mieten und Vermietungsgeschwindigkeit zugleich.

Wo in Stuttgart kaufen

Die Nachfrage der Kapitalanleger konzentriert sich auf Stuttgart-Nord / Killesberg, Degerloch und Stuttgart-West, wo die Preise deutlich über dem Stadtmittel liegen.

Stuttgart-West: 5.060 € bis 5.200 € pro m², im Mittel rund 19 % über dem Stadtmittel.

Stuttgart-Nord / Killesberg: 5.090 € bis 7.570 € pro m², im Mittel rund 47 % über dem Stadtmittel. Die Spanne innerhalb des Viertels beträgt 49 %, Lage und Zustand entscheiden hier also mehr als der Stadtteilname.

Degerloch: rund 5.150 € pro m², rund 20 % über dem Stadtmittel.

Bad Cannstatt: rund 4.150 € pro m², leicht unter dem Stadtmittel.

Vaihingen: 4.760 € bis 5.140 € pro m², im Mittel rund 15 % über dem Stadtmittel.

Stuttgart-Ost: rund 4.540 € pro m², rund 5 % über dem Stadtmittel.

Steuern und Kaufnebenkosten in Stuttgart

Die Grunderwerbsteuer beträgt in Baden-Württemberg 5 %. Dazu kommen rund 2 % für Notar und Grundbuch nach GNotKG, zusammen rund 7 % des Kaufpreises. Kaufen Sie über einen Makler, kommt dessen Provision hinzu; bei Käufen über LDP fällt keine zusätzliche Maklerprovision an. Bei einem üblichen Profil finanzieren deutsche Banken die Erwerbsnebenkosten nicht mit.

Im Privatvermögen ist der Verkauf nach Ablauf der zehnjährigen Spekulationsfrist steuerfrei, § 23 EStG. Davor unterliegt der Gewinn dem persönlichen Einkommensteuersatz, und bereits in Anspruch genommene AfA mindert die Anschaffungskosten und erhöht damit den steuerpflichtigen Gewinn. Die AfA selbst mindert laufend die Mieteinkünfte: 2 % jährlich für Gebäude mit Fertigstellung von 1925 bis 2022 (2,5 % vor 1925), 3 % ab Fertigstellung 2023; für begünstigte Neubauprojekte mit Baubeginn vom 01.10.2023 bis 30.09.2029 kann statt der linearen AfA die degressive AfA von 5 % gewählt werden.

Allgemeine Information, keine Steuerberatung. LDP Group berät nicht steuerlich: die Steuerstruktur legt die Steuerkanzlei Helm & Partner (Steuerberater) vor dem Notartermin fest, LDP bereitet die Kaufzahlen vor und koordiniert.

Stuttgart ist als angespannter Wohnungsmarkt ausgewiesen: bei Neuvermietung sind höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete zulässig, im laufenden Mietverhältnis gilt die abgesenkte Kappungsgrenze von 15 % in drei Jahren. Kalkuliert wird mit der erzielbaren regulierten Miete, nicht mit der Angebotsmiete. Die baden-württembergische Verordnung gilt bis zum 31.12.2026; die Landesregierung hat am 22.09.2026 Entwürfe für eine nahtlose Verlängerung in die Anhörung gegeben.

Daten und Quellen

Zahlen aus den unten genannten Quellen (überwiegend Angebotspreise der Portale), geprüft im Juli 2026; wo die Quelle einen Stand nennt, steht er dabei. Angebotspreise liegen üblicherweise 5 bis 15 % über den beurkundeten Kaufpreisen: wo beides vorliegt, ist die Grundlage jeweils benannt. Die Quellen sind im Original benannt, so wie ihre Herausgeber sie führen.

Einwohner: Statistisches Amt Landeshauptstadt Stuttgart, Stand 31.12.2025, veröffentlicht Feb. 2026.

Kaufpreise (Angebotspreise): immowelt Preisatlas, Angebotspreise für Wohnungen, Stand 01.07.2026.

Mieten (Angebotsmieten): immoportal Angebotskaltmieten Stuttgart, Nettokaltmiete mittlere Lage 16,76 EUR/m2, Stand 01.07.2026.

Rendite: eigene Berechnung aus Kaufpreis und Miete.

Preistrend: immowelt Preisentwicklung Stand 01.07.2026.

Leerstand: DMB-Mieterverein Stuttgart, marktaktiver Leerstand rund 0,5 %.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Mietrendite in Stuttgart?

Brutto 4,5 %, gerechnet aus 4.310 € pro m² Kaufpreis und 16,76 € pro m² Kaltmiete. Netto bleibt nach nicht umlagefähigen Kosten deutlich weniger übrig.

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettomietrendite?

Die Bruttorendite setzt die Jahreskaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis. Die Nettorendite zieht die nicht umlagefähigen Kosten ab und rechnet die Kaufnebenkosten in den eingesetzten Betrag ein, in Baden-Württemberg also 7 % zusätzlich zum Kaufpreis.

Wie hoch sind die gesamten Kaufnebenkosten in Stuttgart?

5 % Grunderwerbsteuer in Baden-Württemberg plus rund 2 % Notar und Grundbuch, zusammen rund 7 % des Kaufpreises. Kaufen Sie über einen Makler, kommt dessen Provision hinzu; bei Käufen über LDP fällt keine zusätzliche Maklerprovision an. Bei einem üblichen Profil kommen die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital.

Welche Mietrendite ist in Stuttgart realistisch?

Brutto im Mittel 4,5 %, in Spitzenlagen wie Stuttgart-Nord / Killesberg niedriger. Netto bleibt nach nicht umlagefähigen Kosten deutlich weniger.

Wann kann ich in Stuttgart steuerfrei verkaufen?

Im Privatvermögen nach zehn Jahren Haltedauer, § 23 EStG. Innerhalb der Frist wird der Gewinn mit dem persönlichen Steuersatz belastet, und die genutzte AfA erhöht ihn zusätzlich, weil sie die Anschaffungskosten mindert.

Wie viel Eigenkapital verlangt die Bank?

Bei Steuerinländern üblicherweise 10 bis 20 % des Kaufpreises (80 bis 90 % Beleihung als Standard, mit starkem Einkommensprofil bis 100 %), zusätzlich zu den Kaufnebenkosten, die bei einem üblichen Profil separat aus Eigenkapital kommen. Bei einer 70-m²-Wohnung in Stuttgart zu 301.700 € sind das 60.340 € Anzahlung plus 21.119 € Nebenkosten.