EU Blue Card
Aufenthaltstitel für Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten. Der Aufenthaltstitel für Nicht-EU-Fachkräfte mit deutschem Jobangebot. Gehaltsschwellen 2026: €50.700 (Standard) bzw. €45.934 (Engpassberufe, Berufseinsteiger nach Studium, erfahrene IT-Spezialisten).
Für Immobilienkäufer zählt die Blaue Karte EU vor allem bei der Finanzierung: Inhaber mit deutscher Anstellung werden von den meisten Banken wie Gebietsansässige behandelt: 80–90 % Beleihung statt 50–60 % für Nicht-Residenten: und sie beschleunigt die Niederlassungserlaubnis (21–27 Monate mit Deutschkenntnissen).
Zu den Engpassberufen zählen MINT, Ärzte, IT, Pflege und Lehre. Die Schwellen werden jeden Januar neu festgesetzt (sie folgen der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung): vor der Planung erneut prüfen.
Häufige Fragen
Wie wirkt sich die Blue Card auf die Immobilienfinanzierung aus?
Banken bewerten Wohnsitz und Steuerpflicht, nicht den Pass. Wer in Deutschland lebt und hier besteuert wird, gilt als gebietsansässig. Bei befristeten Titeln verlangen viele Häuser trotzdem mehr Eigenkapital, typischerweise 20 bis 30 Prozent, und die Angaben der Vermittler widersprechen sich an dieser Stelle deutlich.
Wann führt die Blue Card zur Niederlassungserlaubnis?
Nach § 18c Abs. 2 AufenthG nach 27 Monaten qualifizierter Beschäftigung mit Rentenbeiträgen und einfachen Deutschkenntnissen, bei ausreichenden Deutschkenntnissen bereits nach 21 Monaten. Die auf Englisch häufig genannten 33 Monate sind falsch. Mit der Niederlassungserlaubnis rücken Sie in die günstigere Eigenkapitalgruppe.
Welche Gehaltsschwelle gilt 2026?
50.700 Euro brutto im Standardfall, 45.934 Euro in Engpassberufen sowie für Berufseinsteiger innerhalb von drei Jahren nach dem Studium und für erfahrene IT-Fachkräfte ohne Abschluss. Die Werte gelten vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2026 und werden jährlich neu festgesetzt.
